Gesundheit ist ein zentraler Faktor für Motivation, Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit im Arbeitsalltag. Ein wirkungsvolles Gesundheitsmanagement unterstützt Mitarbeitende dabei, Belastungen zu bewältigen, Ressourcen zu stärken und langfristig gesund zu bleiben – individuell und im Team.
Organisationen stehen heute vor vielfältigen Herausforderungen: steigende Anforderungen, hohe Geschwindigkeit, komplexe Zusammenarbeit und der Wunsch nach guter Balance. Ein professionelles Gesundheitsmanagement (BGM) schafft Orientierung und hilft dabei, Arbeit so zu gestalten, dass sie Menschen stärkt und nicht überfordert.
Gutes Gesundheitsmanagement spart langfristig Kosten
Wir unterstützen Sie dabei, gesundheitsförderliche Strukturen aufzubauen, Teams zu begleiten und Führungskräfte in ihrer Rolle zu stärken. Ziel ist eine Arbeitskultur, in der Menschen produktiv arbeiten können – und gleichzeitig gut für sich sorgen.
Luft, Lärm, Licht – die klassische Gefährdungsbeurteilung ist seit Jahren etablierte Praxis in den allermeisten Unternehmen. Mit Messgeräten und Fragebögen werden Arbeitsplatzanalysen durchgeführt und bei Über- oder Unterschreitung von Grenzwerten entsprechende Maßnahmen zur Risikominimierung eingeleitet.
Die Reaktion von verschiedenen Mitarbeiter*innen auf dieselben psychischen Belastungsfaktoren fällt jedoch individuell sehr unterschiedlich aus, allgemeingültige Grenzwerte existieren nicht. Deshalb reicht es hier nicht aus, Referenzarbeitsplätze zu beurteilen.
Stattdessen wird eine möglichst repräsentative Auswahl von Beschäftigten und Arbeitsplätzen mit – je nach Aufwand und Unternehmensgröße – speziell für diesen Zweck entwickelten Verfahren untersucht, um systematisch auftretende Belastungen und Beanspruchungen unter den Mitarbeiter*innen zu erkennen und darauf reagieren zu können.
Da jeder Mensch psychisch anders „gestrickt“ ist, reagieren Menschen auf dieselben Stressfaktoren sehr unterschiedlich.
Diese subjektiven Empfindungen sind nach außen nicht eindeutig erkennbar und deshalb schwer objektiv messbar. Mit dem richtigen Fach- und Methodenwissen kann diese Herausforderung jedoch gut gelingen. Insbesondere wenn wichtige Regeln bei der Messung und Interpretation von psychischen Faktoren befolgt werden.
Alle Unternehmen sind betroffen!
Aufgrund stark ansteigender Fehlzeiten von Mitarbeiter*innen wegen psychischer Diagnosen sieht der Gesetzgeber seit 2013 Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastung explizit für jedes Unternehmen in Deutschland vor – für den Arbeitgeber als „Pflichtmaßnahme“ im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsschutzes, für die Arbeitnehmervertretung als Mitbestimmungsrecht und -pflicht.
Hinter dem Begriff steckt nichts anderes als eine Gefährdungsbeurteilung, die nicht die ergonomischen, sondern die psychischen Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz im Fokus hat und in umfassendem Maße berücksichtigt. Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen dient einer umfassenden Bestandsaufnahme der Faktoren, denen die Mitarbeiter*innen in ihrer Arbeitsumgebung ausgesetzt sind.
Und zwar sowohl den negativen, die bei den Beschäftigten Stress auslösen und so die Entstehung psychischer Krankheiten begünstigen, als auch den positiven, die als wertvolle Ressourcen bei der Entwicklung von Schutzmaßnahmen für die psychische Gesundheit als Basis dienen.






